B1 Abschlussfahrt in die Jugendherberge nach Büdingen

Ingo Thiele • 20. Juni 2022

Basketballturnier, Stadtführung, Fußballmatch, Schwimmbad, Musik, wenig Schlaf und Mentaltraining

Das bisher heißeste Wochenende des Jahres hatte sich die B1 für ihre Saison Abschlussfahrt ausgesucht. Am Freitag den 17. Juni ging es Mittags um 15:00 Uhr in 4 Autos Richtung Büdingen in die dort gelegene Jugendherberge für 2 Nächte. Keine 50 km entfernt aber eine völlig andere Welt, die Großstadt Jungs eroberten die Provinz. In Büdingen angekommen wurden die Zimmer bezogen, anders als bei den Wegscheide Fahrten musste man die eigene Bettwäsche nicht mitbringen, diese wurde gestellt, die Jungs mussten allerdings die Betten selbst beziehen. Nach kurzer Erkundung der Jugendherberge begann gleich ein Basketballturnier, die Betreuer hatten nach dem Zufallsprinzip 3 Mannschaften bestimmt, welche Medaillen und Baseballcaps ausspielten. Es folgte ein vegetarisches Abendessen, hier sind die Jungs nicht ganz satt geworden, später in der Altstadt der 2000 Seelengemeinde Büdingen wurden noch die Dönerläden gestürmt. Die Jugendherberge ist oben auf dem Berg gelegen, in einem etwa halbstündigen Fußmarsch erreicht man die mittelalterliche Stadt, wo um 21:00 Uhr der Büdinger Nachtwächter auf uns wartete und eine hochinteressante Stadtführung anbot, welche die Jungs, die zuvor mit gemischten Gefühlen angetreten waren durchaus weit über 1 Stunde fesselte. Wir erfuhren woher das Wort der Torschlusspanik kommt, in Büdingen wurde außerhalb der Stadtmauern Wein angebaut und die Arbeiter mussten zusehen, dass sie rechtzeitig zurück in die Stadt kommen, bevor abends die Tore geschlossen werden, mit der Folge, dass sie hätten draußen schlafen müssen, wenn sie nicht rechtzeitig da waren. Steinreich sind die Menschen, welche sich ein Haus aus Stein leisten können und kein Holzhaus bauen müssen. Diebe wurden mit dem Ohrläppchen an einen Pfahl genagelt, was zur Folge hatte, dass das Ohrläppchen einiss und sich ein Schlitz bildete. Wenn jemand montags blau macht, dann hat er am Wochenende zu viel Alkohol zu sich genommen. Über die Herkunft dieses Begriffes lernten wir in der Färbergasse, da zur Mischung der Farbe Blau unter anderem Urin benötigt wurde, sodass die Färber viel Bier tranken, um dieses Naturprodukt liefern zu können. Die Folge war damals nicht anders als heutzutage.

Um 23:30 Uhr waren wir zurück in der Jugendherberge, zum Leidwesen der Mitbewohner war noch lange nicht Ruhe...

Für den nächsten Tag stand ein Fußballmatch gegen die B1 der Jugendspielgemeinschaft Seemenbach Tigers auf dem Programm, welches wir aufgrund der Hitze auf 11:00 Uhr morgens verlegt hatten, damit wir danach ins Schwimmbad gehen können. Von der durchtanzten Nacht noch ein wenig mitgenommen musste unsere Mannschaft auf dem Naturrasen der Sportanlage des FC Phoenix Düdelsheim dem Gastgeber den Vortritt lassen, die Mannschaft steckte aber niemals auf und fightete bis zum Schluss. Bereits während der stimmungsvollen Rückfahrt vom Sportplatz in die Jugendherberge zum vegetarischen Mittagessen fühlte man sich wie der Sieger des Spiels.

Direkt nach dem Mittagessen ging es ins beheizte Freibad, welches sich unweit von der Altstadt befand, man hätte eigentlich laufen können, wir fuhren aber doch lieber mit dem Auto. Ein tolles Schwimmbad mit großer Liegewiese, 50 m Becken und 10 m Sprungturm.

Auf der Rückfahrt musste unbedingt noch bei Aldi eingekauft werden, was die Jugendherberge nicht zu bieten hatte, abends wurde auf dem Gelände der Jugendherberge gegrillt, zuvor war noch unser Mentalcoach Alev Özer angereist, um eine von unserem Trikotsponsor, dem Lions Club Frankfurt Palmengarten gesponsorte Sitzung abzuhalten. Wie immer vermochte Alev die Jungs in ihren Bann zu ziehen, danach war es sehr interessant zu beobachten, wie viel 16-jährige Jungs verdrücken können.Wer nun geglaubt hatte, die Jungs würden müde sein und früher ins Bett gehen, der hatte sich getäuscht.

Allerdings hat es die Mannschaft nur so gerade geschafft, am nächsten Morgen noch rechtzeitig zum Frühstück zu kommen, danach stand die Abfahrt an. Alles in allem ein wunderbares Wochenende, eine tolle Abschlussfahrt, bei der alles stimmte.
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Was für ein Samstag! Was für eine Mannschaft! Am 23.06. reiste unsere neu formierte B-Jugend zum 4. Allesstar Sommer-Cup nach JuZ Fechenheim – und kehrte als ungeschlagener Turniersieger zurück! 😍⚽🫶🏼 In einem packenden Turniermodus trat unser Team in Doppelrunden gegen den FC JuZ Fechenheim und den SC Kickers Mörfelden an. Vier Spiele voller Leidenschaft, Herzblut und purer Willenskraft. **Unsere Bilanz des Triumphs:* *Spiele*: 4 *Siege* : 2 *Unentschieden* : 2 *Niederlagen* : 0 (Ungeschlagen!) 🔥 *Punkte* : 8 *Tore* : 4 *Gegentore* : 0 (Eine absolute Abwehr-Wand!) 🧱 *Ein Team, ein Wille, eine Zukunft* ! Das Besondere an diesem Erfolg? Unsere Mannschaft trat als bunter Mix aus den Jahrgängen 2009, 2010 und 2011 an. Obwohl uns die beiden älteren 2009er-Jahrgänge zur nächsten Saison schweren Herzens in die A-Jugend verlassen werden, haben sie sich hier ein denkbar schöneres Abschiedsgeschenk kaum machen können! Ein riesiges Kompliment geht an alle 18 Turniersieger, die auf dem Platz alles gegeben haben. Ihr habt den taktischen Vorgaben des Trainerteams blind vertraut, mentale Stärke in den engsten Phasen bewiesen und feinsten technischen Fußball zelebriert! Ein fettes Danke und maximaler Respekt an unsere Helden: Adonei, Adrian, Akram, Alessandro, Amar, Amin, Abel, Benjamin, Berat, Davud, Devran-Ali, Dion, Hamid, Kenan, Novel, Samir, Yuelin, Yusuf. 🏅 *Der Blick geht nach oben* ! Dieser Turniersieg ist erst der Anfang. Für die kommende Saison haben wir eine klare Botschaft an die Konkurrenz: Wir wollen nicht nur die Liga halten – wir wollen ganz nach oben und noch größeren Erfolg einfahren! 🚀Auf diesen Moment können wir alle stolz sein. Der FC Germania 1911 lebt, siegt und begeistert! 🦅 *COMMOOON ENKHEIM! 💪🔴⚫*
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Am Montag vor Ostern starteten für 25 Kinder und 5 Betreuer aus verschiedensten Mannschaften der F-, E- und D-Jugend von Germania Enkheim 5 Tage in der Jugendherberge am Fuße des Feldbergs in Oberreifenberg. Nachdem die Gruppen für die Schlafräume schnell und zu aller Zufriedenheit gefunden waren, wurden die mitten in der Natur gelegene Jugendherberge erkundet und der Bolzplatz und die diversen Tischtennisplatten gleich mal in Beschlag genommen – bis die hungrigen Sportler sich am reichhaltigen warmen Buffet bedienen und ihren Hunger stillen konnten. Die Fußballnationalmannschaft konnte sich dann im WM-Vorbereitungsspiel gegen Ghana über lautstarke Fans vor der Leinwand freuen, auf die das Spiel mit Beamer übertragen wurde. Dank etlichen Ghana Sympathisanten entwickelte sich ein regelrechter Wettstreit um die besten Fangesänge. Wie im Spiel auf dem Rasen einigte man sich auch hier auf Unentschieden. Der Dienstag startete mit einem Indoor Wettbewerb, bei dem sich altersgemischte Mannschaften im Fußballtennis und Tischtennis messen durften und ihre TeamFähigkeitsSkills bei einem Geschicklichkeitswettbewerb weiterentwickeln konnten. Am Nachmittag schnürten dann alle Teilnehmer die Stollenschuhe. Auf der Fußballwiese in Reifenberg setzte sich der Wettbewerb fort: Mit einem Turnier, bei dem die altersgemischten Mannschaften vom Vormittag nun zum Fußball antraten. Für die erfahrenen Spieler eine gern genutzte Möglichkeit, Verantwortung für die Mannschaft zu übernehmen und die Erfahrung weiter zu geben. Für die Jüngeren eine tolle Chance, mit Spielern zusammenzuspielen, die schon richtig Ahnung von Fußball haben. Am Abend galt es dann, Bosnien und Herzegowina im letzten Quali-Spiel gegen Italien zur WM zu schreien. Unser Betreuer mit Wurzeln nach Mostar konnte sich nach dem historischen Sieg zusammen mit den vielen kleinen und großen Fans des Außenseiters freuen. Am Mittwoch galt es, den Gipfel des Feldbergs zu erklimmen. Alle Kinder spazierten und kletterten die teilweise steilen letzten Meter auf den höchsten Berg des Taunus. Der hielt dabei als Handicap noch einige Schneefelder bereit, aus denen vermutlich die letzten Schneebälle des Winters geformt und verballert werden konnten. Am Abend stieg dann noch eine Party, bei der es reichlich Knabberspaß gab und vom DJ mächtig „eingeheizt“ wurde, wobei er alle Musikwünsche umsetzte. Den Donnerstag nutzten dann alle Teilnehmer, um die Vorzüge der großzügigen Jugendherberge und der näheren Umgebung im freien Spiel zu erleben. Insbesondere beim Tischtennis wurde dabei die Fähigkeit weiterentwickelt, den kleinen leichten Ball übers Netz zu bringen und beim Such-Fangen zeigten die Kinder ungeahnte Sprint-Fähigkeiten, um nicht gefangen zu werden. Mit einem Kinoabend und dem gemeinsamen Schauen des Kino Hits „Ein Minecraft Film“ kamen die Kinder dann nochmal alle zusammen und auch zur Ruhe. Am Freitag ging es wieder Richtung Bergen-Enkheim – angereichert mit viel frischer Luft aus dem Taunus. Aber auch der Gewissheit, dass man tolle neue Bekannte und Freunde bei der Germania gefunden hat, auch wenn sie nicht in derselben Mannschaft spielen - mit denen aber tolle Erlebnisse geteilt werden – auf der Osterfreizeit 2026. Die tolle Aussicht: 2027 wollen wir wieder dabei sein – bei der Jugendvereinsfreizeit der Germania zu Ostern in der 1. Ferienwoche vom 22. bis 26.3.2027.